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Performance statt Training

Was HYROX damit zu tun hat und warum hybrides Training die Zukunft ist.

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Performance statt Training

Was HYROX damit zu tun hat und warum hybrides Training die Zukunft ist.

HYROX hat den Fitnesssport verändert und ihn zu einem Wettkampf entwickelt. Als offizieller Parter und exklusiver Vertriebspartner von CENTR x HYROX in 14 europäischen Ländern war Perform Better früh dabei. Wir begleiten die Bewegung nicht nur mit Equipment, sondern mit kompletten Trainingskonzepten. Perform Better CEO Marco Schubert erklärt, warum hybrides Training mehr ist als ein Trend, wie Studios und Trainer jetzt umdenken müssen - und weshalb er fest daran glaubt, dass Fitness Racing bald olympisch wird. 

Marco, viele sprechen aktuell über HYROX und Hybrid Training. Warum erlebt Functional Training gerade jetzt einen solchen Boom? 

Marco Schubert: HYROX hat etwas geschafft, das im Fitnesssport selten ist: Es hat den gesellschaftlichen Wunsch nach mehr Bewegung in ein echtes Wettkampfformat übersetzt – und das für die breite Masse. Menschen wollen heute nicht mehr nur trainieren, um sich fit zu halten. Sie suchen Herausforderungen, messbare Leistung und eine Community. Genau das liefert HYROX. Eine Abschlussquote von 90 Prozent zeigt, dass dieses Format funktioniert – die Kombination aus Laufen und funktionellen Übungen ist ein Sport für alle, nicht nur für Leistungssportler.

Was unterscheidet HYROX aus Trainingssicht von anderen Fitnessformaten?

Der entscheidende Unterschied ist die Standardisierung. Ein HYROX-Wettkampf folgt weltweit immer demselben Ablauf, denselben Übungen, denselben Regeln. Das ermöglicht echte Vergleichbarkeit – über Altersgruppen, Länder und Leistungsklassen hinweg. Daraus entsteht eine völlig neue Trainingskultur: Viele Athleten trainieren heute nicht mehr für ihre allgemeine Fitness, sondern mit einem konkreten Wettkampfziel vor Augen. Das verändert, wie Menschen ins Studio kommen, wie lange sie bleiben – und was sie von ihrem Training erwarten. 

HYROX hat ein klares Ziel: olympisch zu werden. Wie realistisch schätzt du das ein – und bis wann?

 Ich bin davon überzeugt, dass es so kommt. Functional Training war lange Zeit Begleittraining für andere Sportarten – etwa im Fußball oder im Leistungssport. Jetzt entwickelt es sich zunehmend zu einer eigenständigen Wettkampfform mit klaren Regeln, Events, einer wachsenden Athleten-Community und HYROX R.A.M.P. als standardisiertes Warm-Up. HYROX schafft wirklich alle Voraussetzungen, um das zu erreichen. Deshalb rechne ich damit, dass sie das in den nächsten 10 bis 15 Jahren erreichen.

Welche Konsequenzen hat das für Coaches und Studios - jetzt, nicht erst in zehn Jahren? 

Trainer müssen heute hybrid denken. Es reicht nicht mehr, nur Kraft oder nur Ausdauer zu trainieren. Entscheidend ist die Kombination: Kraftausdauer, Laufleistung, Bewegungsökonomie, mentale Belastbarkeit unter Ermüdung. Das ist ein anderes Trainingsbild als das, was viele Coaches in ihrer Ausbildung gelernt haben. Für Studios ist das gleichzeitig ein echter Businesscase. Die Nachfrage nach Trainingsräumen, die diese Anforderungen erfüllen, wächst. HYROX wird zum Magneten, um neue Menschen ins Studio zu holen – und zum Bindungsinstrument, um sie zu halten. Wer heute eine gut konzipierte Functional Area hat und ein strukturiertes HYROX- Vorbereitungsprogramm anbietet, hat einen klaren Wettbe- werbsvorteil.

Perform Better arbeitet eng mit Studios und Athleten zusammen. Welche Entwicklungen beobachtest du dort? 

Wir sehen, dass Functional Training Areas in vielen Studios eine immer größere Rolle spielen. Diese Flächen sind extrem vielseitig nutzbar – für Athletiktraining, Personal Training oder Wettkampfvorbereitung. Doch es geht nicht nur um Equipment oder Trainingsflächen, sondern die Atmosphäre – eben das Konzept. Genau das liefern wir von Perform Better, da wir auch die offiziellen HYROX Training Zones konzipieren und bauen. Gleichzeitig unterstützen wir auch Einzelathleten wie die amtierende deutsche HYROX Weltmeisterin, Linda Meier, der wir ihre eigene Trainingsfläche gebaut haben oder Simon Gronau, der mit seinen 100 HYROX in 100 Tagen einen Weltrekord aufstellen will. Hier beobachten wir, dass es immer professioneller und leistungsbezogener wird. 

Wohin entwickelt sich Functional Training in den nächsten Jahren? 

Ich glaube, wir stehen erst am Anfang. Fitness entwickelt sich in Richtung Performance-Sport – Menschen wollen ihre Leistung nicht nur verbessern, sondern verstehen, messen und dokumentieren. Functional Training ist dafür die ideale Grundlage, weil es viele Fähigkeiten gleichzeitig trainiert: Kraft, Ausdauer, Stabilität, Athletik. Der nächste Schritt ist die Verbindung mit Leistungsdiagnostik und Performance Monitoring. Daran arbeiten wir bereits – und werden das künftig in unsere Konzepte integrieren. Fitnessstudios werden zu Ökosystemen, die Menschen individueller begleiten und gleichzeitig Community aufbauen. Menschen gehen nicht mehr nur ins Fitnessstudio, um zu trainieren. Sie wollen dort performen.